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Die Seifenschule: Die Kunst der Kaltverseifung

Die Seifenschule: Die Kunst der Kaltverseifung

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Titel

Für alle, die die Kaltverseifung entdecken möchten

Die Kaltverseifungsmethode wird seit Anbeginn der Zeit angewendet. Sie ermöglicht die Arbeit mit 100 % natürlichen Inhaltsstoffen und bietet die Möglichkeit, feuchtigkeitsspendende und nährende Seifen herzustellen.

Bei der Kaltverseifung handelt es sich um einen handwerklichen Seifenherstellungsprozess. Es basiert auf einer chemischen Reaktion zwischen Ölen oder Fetten und einer Chemikalie namens Natronlauge (Natriumhydroxid). So funktioniert das:

  1. Die Grundzutaten:

    • Öle oder Fette: Zur Herstellung von Seife können pflanzliche Öle wie Olivenöl, Kokosöl oder Palmöl sowie tierische Fette verwendet werden. Jedes dieser Öle hat seine eigenen Eigenschaften, die die Textur und Eigenschaften der fertigen Seife beeinflussen.
    • Natronlauge: Natronlauge ist eine sehr stark alkalische chemische Substanz. Es ist wichtig für die Umwandlung von Ölen oder Fetten in Seife. Allerdings muss damit vorsichtig umgegangen werden, da es ätzend sein kann.
    • Wasser: Es wird verwendet, um Natronlaugekugeln zu schmelzen und so Waschsoda herzustellen.
  2. Der Verseifungsprozess:

    • Zunächst bereiten wir die Lauge (Natronlauge/Wasser = exotherme chemische Reaktion) vor, die wir abkühlen lassen, bevor wir sie mit den Ölen oder Fetten in genauen Mengenverhältnissen und bei der gleichen Temperatur wie die Lauge vermischen. . Dabei reagieren Öl- und Fettmoleküle mit Lauge zu Seifenmolekülen und Glycerin.
    • Diese chemische Reaktion ist exotherm, das heißt, sie erzeugt Wärme.
    • Anschließend wird die Mischung in eine oder mehrere Formen gegossen. Die Mischung beginnt einzudicken und undurchsichtig zu werden.
    • Dieser Schritt wird „Verseifung“ genannt.
  3. Aushärten der Seife:

    • Nach 24 bis 72 Stunden nach vollständiger Verseifung und je nach ausreichender Aushärtung der Seifenformel kann diese in Riegel oder Einzelstücke geschnitten werden.
    • Die Seife sollte nun mehrere Wochen einwirken. Während dieser Zeit härtet die Seife aus und verliert Feuchtigkeit. Das bei der Verseifung entstehende Glycerin verbleibt in der Seife und ist dadurch hautschonend.
  4. Schneiden und Verwenden:

    • 4 bis 6 Wochen später können diese Stücke nun verwendet werden (PH-Wert prüfen), um Ihre Hände, Ihr Gesicht oder Ihren Körper zu waschen, abhängig von den verwendeten Ölen und den hinzugefügten Zusatzstoffen (z. B. Parfümen, Farbstoffen oder anderen).

Die Kaltverseifung wird wegen ihres natürlichen Prozesses geschätzt, der die Vorteile der verwendeten Öle bewahrt und die Herstellung hochwertiger handwerklicher Seifen ermöglicht. Aufgrund der ätzenden Wirkung von Natronlauge ist es jedoch wichtig, beim Umgang mit Natronlauge Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

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